oder: "Das schmeckt komsich, das ist sicher gesund!" Heute gab es unter anderem mal wieder "Natto salad" zum Essen. Grund genug diesem wohl seltsamsten Lebensmittel einen Eintrag zu widmen. Natto riecht nach Ammoniak und altem Käse, zieht Fäden wie Spinnenweben, ist schleimig ohne Ende und prickelt beim Essen auf der Zunge. Man stellt es her, indem man Sojybohnen stundenlang in Wasser einlegt, dann ein paar Stunden kocht, dann mit einem Bakterium vesetzt und in der Wärme liegen läßt, dann einige Tage im Kühlen reifen läßt.
Beliebt ist dies als "Topping" für den Reis zum Frühstück, oder vermischt mit Senf als kleiner Snack zwischendurch und es hilft natürlich jede Art von Krankheit zu vermeiden.
Passend dazu noch das Skript eines Sketches den ich leider nicht als Video gefunden habe aber bei dem die Gäste wohl ein leckers Menü bestehend aus Sashimi, Sake und Natto serviert bekamen.
From the Robin Williams sketch on Japanese people getting rid of unwanted Westerners who wandered into their restaurant...
Chef1: My God! They ate the RAW FISH! What can we do now? Chef2: I know, let's serve them cheap hot wine I use for cleaning! Chef1: They drank the hot wine! They want more! Chef2: They must have no taste at all!' 'I've got some spoiled soybeans here. They are all slimy. No one could eat that!
Und ein Video was die ganze Geschichte veranschaulicht:
gibt es wirklich in jedem Winkel der Erde. Ob das so das gut ist oder nicht, sei dahingestellt. Ich persönlich finde es teilweise ganz praktisch. Ob aber z.B. in Wien mit seiner hundertjährigen Kaffeehaustradition ein Starbucks sich rühmen sollte den weltweit besten Kaffee zu brauen wage ich zu bezweifeln. Aber auch das sei dem subtilen Amerikanischen Imperialismus verziehen.
Fakts ist aber, dass auch andere vor haben den Becher Kaffee für 4 $ zu verkaufen und sich damit dumm und dämlich zu verdienen. Nun ist es dazu aber anscheinend notwendig, irgenwie "wie Starbucks" zu sein. Den Koreanern, die bekanntermaßen mengenmäßig weniger aber qualitativ besser als die Chinesen kopieren, ist das mit TOM 'N TOMS COFFEE sehr gut gelungen. Das sieht nicht nur alles unterschwellig irgendwie nach Starbucks aus, von der Karte übers Logo bis zur Inneneinrichtung sondern schmeckt genauso und "fühlt" sich auch so an. Wahrscheinlich ist gerade so viel anders dass sie nicht verklagt werden können. Ach ja, und der Becher Kaffee kostet natürlich auch ca. 4000 Won und damit: Four bucks!
Fast food muss nicht ungesund sein,
mein gestriges Mittagessen (siehe Bild) gehört sicher zu den "gesündern" Snacks. Für 889 Yen (ca. € 5,40) im Sogo food court war es außerdem auch nicht recht teuer. Echt lecker und schade dass sowas bei uns praktisch nicht zu bekommen ist, und wenn dann schlecht und teuer.
Da die japansiche Küche sehr aufwendig ist, kauft die moderne Hausfrau viele Sachen schon fertig oder fast fertig vorbereitet. Das gute daran, ist das es wirklich super frisch und lecker ist, also mit Fertiggerichten a la Germany die oft in fettiger Pampe ausarten nicht zu vergleichen. Die Frischeabteilung nimmt dabei oft 1-2 Etagen von Kaufhäusern ein, und Tiefkühltruhen gibt es, weil alles frisch ist, auch nicht (vielleicht maximal für Speiseeis).
3 Stationen mit dem Zug, und man ist in einer anderen Welt. Ich stieg an der Motomachi-Chukagai Station aus und stellte fest: Es sieht aus, klingt und riecht wie in China (wahrscheinlich). Wenn man die Straßen entlang geht, wechseln sich Chinesische Läden mit Chinesichen Restaurants ab, verkaufen chinesische Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände und Andenken und kochen dies und das und allerlei praktisch direkt auf der Straße. Ein paar mehr Bilder gibts auf meiner Flickr Seite.
Und noch ne blöde Frage zu Schluß: Spicht man "China" nun "Schina" mit SCH wie in schon, "China" mit CH wie in leicht oder "Kina" mit K wie in "krank" aus?
Saturday, July 26, 2008
Infos für Touristen,
gibt es in vielen Sprachen. Diese bis auf die Sprache indentischen Karten lagen im Hotel in Seoul. Die Frage an die Leserschaft lautet nun: Was ist welche Sprache? (Von links nach rechts)
UPDATE: Die Lösung wurde gefunden und lautet: Koreanisch, Japanisch, Chinesisch, English. Dass Nr. 2 Japanisch ist sieht man an dem Vorhandensein der Katakana Zeichen ガイドマップ gesprochen "gaidomappu" welche es im Chinesischen nicht gibt, und was natürlich so viel wie "guide map" heißt.
Friday, July 25, 2008
Japanisches Bier,
ist lecker und teilweise sehr "Deutsch". Also: Kampai!
Und wie schenkt man ein Pils ein? Hier die Anleitung auf Japanisch.
Update: Und noch nen Link zu "Trends in Japan" dazu den ich erst heute gesehen habe und einen zum Hersteller.
führt Москва(Moskau) an. Aber schon auf Platz 2 kommt 東京 (Tokyo) und 서울 (Seoul) immerhin noch auf Platz Platz 5. Ich finde das witzig. Sicher ist es nicht billig in Tokyo zu wohnen, auch ein Parkplatz kostet leicht mal 5 Euro die Stunde, aber dass es Abends zum Ausgehen die 2. teuerste Stadt der Welt ist, kann ich doch nicht recht glauben. Auch so billig und gut wie in Seoul, kann man in Schärding nicht essen und trinken, und Bahn oder Taxi kosten nur Bruchteile von dem was in Deutschland zu zahlen ist. Aber es kommt wohl wie immer bei Statistiken darauf an, was man hineinrechnet und mehr noch auf das was man weg läßt. So ist das was bleibt, eine Nachricht auf stern.de die dem persönlichen Empfinden nicht ganz entspricht.
Ist der Ehrentag der Systemadministratoren. Hier soll all denen gedacht werden deren Arbeit in den Tiefen und Untiefen der IT-System man meist nicht sieht, zumindest dann nicht, wenn sie sie gut machen. Für fachfremde, das sind die Leute:
- die den Unterschied zwischen Switches und Hubs kennen - die Probleme an Layer 1 und 8 mit dem Lötkolben und der Kneifzange fixen - die 2:00 am die Feuerwehr hören und sofort die Server checken - die eher ohne Schlaf als ohne Internet leben könnten - die sich auch um Stromausfälle, Überschwemmungen und Feuer sorgen - die mit 3 Mausklicks das schaffen was du seit 3 Tagen versucht hast
Also Glückwunsch an alle Kollegen, lasst euch reich beschenken und feiert schön!
PS: Wenn du diese Seite lesen kannst, danke deinem Sysadmin!
Alte Flieger fliegen gut,
Woran erkennt man, dass der Flieger in dem man sitzt schon etwas älter ist? Ein sicheres Zeichen dürfte wohl sein, wenn man (wie ich heute) in der Tasche vorm Sitz solche Kopfhörer wie links abgebildet findet. Das ist jetzt nichts mit Kabel und Strom, sondern was rein mechanisches, genauer gesagt, pneumatisches. Im Grunde besteht das nur aus 2 kleinen Gummischläuchen welche in passende Buchsen im Sitz gesteckt werden. Seit 1963 und bis in die Achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war das anscheinend so üblich. Hier gibst mehrere anzuschauen und auch in der englischen Wikipedia findes man "pneumatic headsets" erwähnt. Gewundert hat mich das natürlich irgendwie trotzdem, in einem so fortschrittlichen Land auf so antikquierte Technik zu treffen.
Das deutet daraufhin, dass sich die ANA damals beeilt hat, und einen der ersten A320 ergattern konnte und diesen auch noch so gut gepflegt hat, dass er noch immer und gar nicht schlecht fliegt.
Bin kaum da muss ich fort. Irgendwie fühte ich mich an dieses alte Lied von Hannes Wader ereinnert als ich heute morgen um 7:15 Uhr schon wieder im Taxi Richtung YCAT und dannach im Bus Richtung Haneda airport saß. Das International Terminal dort ist ziemlich winzig und ziemlich cool. Es gibt dort vielleicht 10 Check-in Schalter und ganze 3 Gates, was im Grunde weniger als in Linz oder Erfurt ist. Verblüffend ist, dass an so einem kleinen Terminal nur riesige Maschinen stehen, in dem Fall ausschließlich Boeing 747 oder Boeing 777 oder wie diese777-200 mit der ich dann geflogen bin.
Haneda gilt als der weltweit viertgrößte Flughafen, dass ist umsomehr erstaunlich, da hier praktisch zu 99% nur Innlandsflüge abgewickelt werden. Der Flughafen liegt mitten im Meer auf einer zum Gr0ßteil künstlich aufgeschütteten Insel. Aktuell ist geplant eine vierte Start/Landebahn auf einer neu zu bauenden Insel zu errichten. Auch einen weiteren (negativen) Superlativ hat er zu bieten, nämlich dass hier am 12. August 1985 Flug JA123 startete und wenig später nach dem Abbrechen des Seitenleitwerks gegen einen Berg prallte. Dies ist bis heute der Flugzeugabsturz mit den meisten Opfern (520 an der Zahl). Der Flug sollte nur nach Osaka gehen. Mit dem Shinkansen hätte das Ganze wohl gerade mal 30 min länger gedauert. Der Nozomi mit dem N700 schafft die 515 km mit ein paar Zwischenstops in 2 Stunden 25 Minuten. Ich glaube das stoppe ich übernächste Woche mal nach.
Geben das beste Rindfleisch der Welt. Das gibt es natürlich auch in einem Land dessen Bewohner 3 mal so viel ihres verfügbaren Einkommens für Essen ausgeben wie die Deutschen. Wer jetzt sagt: Wiß mer schon, das sind die "Kobe Rinder" hat natürlich NICHT recht. Unzweifelhaft ist auch Kobe beef besser als alles was beim Aldi in der Kühltheke liegt, aber nach der Meinung der Fachleute und nach dem Preis zu urteilen ist es nur Nummer 2. Nummer 1 ist in dem Fall Matsusaka beef, was noch besser und vor allem noch teurer ist, so teuer, dass es schon zum Essen fast zu schade seine sollte. Für den Europäer sieht das ganze wohl viel zu fettig aus, aber durch das Fett was sich ganz fein durchs Fleisch zieht wird es beim Braten super saftig und unglaublich zart. Dagegen sind Hühnerbrust oder Schweinsmedallions das reinste Leder, von dem was gemeinhin in unseren Breiten als Steak verkauft wird ganz zu schweigen. Ein Steak davon ist praktisch unbezahlbar, so dass es nur in kleinen Stücken genossen wird. Nichtsdestotrotz habe ich mir gestern am Abend die Chance nicht entgehen lassen, dies mal in einem Restaurant in Ginza, Tokyo zu degustieren und ich kann sagen: "Äußerst empfehlenswert!" Es braucht keinerlei Gewürz und schmeckt auch so super. Wer es mag kann es in eine spezielle Soya Sauce tauchen aber nötig ist das eigentlich nicht. So wie im Bild rechts schauts roh aus, gebraten wird es direkt am / im Tisch und sehr sehr lecker wars. Merke: Klasse statt Masse ist hier ganz klar das Motto.
Dass das alles so Super hinhaut und das Fleisch in der notwendigen Qualität heranwächst braucht man erstmal eine spezielle Rinderrasse. Mit den schwarzweißbunten Fleckviehrind geht das schonmal garnicht, es muss schon ein Wagyu (和牛) Rind sein sonst bringt alles gar nichts. Außerdem kriegen diese Tiere dann auch doppelt so viel Zeit zum wachsen nämlich ca. 3 Jahre statt 18 Monaten wie anderswo üblich. Ab und an mal ein Bier steigert deren Appetit. Wer glaub dann noch immer nicht dran das Bier dick und fett macht? Außerdem werden sie mit Sake eingerieben und massiert, dadurch massiert man wohl das Fett ins Fleisch oder andersrum und braucht das dann später beim Braten nicht mehr zu machen. Clever oder? Nur dass den ganzen Tag klassiche Musik im Stall spielt ist wohl leider ein modernes Märchen.
Japan again,
Auch wenn der Flieger von Müchen Verspätung hatte bin ich dennoch gut und fast pünktlich hier angekommen. Was macht man nach 11 Stunden Flug? Richtig: Duschen und ab ins Büro ;-)
Achja, und anstrengen, um die von Herrn Daum versprochen Berichte aus fernen Ländern zu liefern sollte ich mich dann wohl auch noch. Ich werde mir Mühe geben!
Sunday, July 13, 2008
Die müssen besoffen sein, oder: Die Erde ist keine Scheibe,
Was bringt Piloten dazu solche bescheuerten Routen (wie in diesem Bild) zu fliegen, mag man sich fragen, wenn man irgendwo über Sibirien mal kurz aufwacht und schaut wo man gerade ist. Könnten nicht Myriarden Tonnen des von allen gehassten CO2 und außerdem wertvolle Zeit eingespart werden wenn man irgendwie "direkter" fliegen würde? In der Schule lernt man, die kürzeste Verbindung 2-er Punkte ist die Gerade. Nun ja, gerade hier sieht das ja nicht gerade aus, haben da die Piloten in Mathe gefehlt? In der Schule lernt man aber auch dass die Erde eine Kugel ist und dass man nicht alles glauben soll was in Büchern steht. In dem Fall ist einfach die Kartendarstellung schlecht geeignet um den Sachverhalt zu verstehen. Das Problem besteht generell darin die Kugeloberfläche der Erde auf die flache Karte zu bringen. Es gibt dafür unterschiedliche Verfahren die für manche Zwecke gut, für andere großer Murks sind.
Auch den Piloten trifft daher keine Schuld, da er schnurstracks und vor allem schnurgerade fliegt. Wers nicht glaubt schaut sich dieses Bild (aus der richtigen Perspektive) an. Was bedeutet das nun? Unsere Weltkarte scheint für die Regionen nahe der Pole ziemlich ungenau um nicht zu sagen falsch zu sein. Das soll jetzt nicht heißen, dass ihr eure Atlasse und erst recht nicht die Atlanten wegwerfen sollt. Zwischen Deesbach und Cursdorf und wohl auch noch bis zur Hetscht liefern diese doch recht altagstaugliche Näherungen. Mit der Weltkarte zum Nordpol zu reisen, könnte aber nicht so geschickt sein.
heißt mal wieder das Ziel meiner Reise nächste Woche Donnerstag, und das sieht im Detail so aus:
17.07. München --> Tokyo (Narita) 20.07. Tokio (Haneda) --> Seoul (Gimpo) 23.07. Seoul (Incheon) --> Fukuoka 24.07. Fukuoka --> Tokyo (Haneda) 09.08. Tokyo (Narita) --> München Auf Wikipedia hab ich eine Erklärung zu einem Begriff namens URLAUB gefunden. Als ich das gelesen hatte war ich ziemlich überrascht, und habe mal nachgefragt, ob das auch für mich möglich wäre, und siehe da es ist. ;-) Daher werde ich, um mal zu probieren wie Urlaub so ist, Anfang August in Japan eine Woche frei machen, und die Orte anzuschauen die etwas weiter weg sind und für die man etwas länger braucht.
Im Südosten (fast) nix Neues,
ist der Grund warum hier länger nichts mehr zu lesen war. Ganz stimmt das zwar nicht, aber außer der eh medial komplett ausgeschlachteten Fußball EM war hier nicht die Wucht los. Zum Public viewing kann man gehen oder es selbst machen, ich entschied mich häufig für die zweite Variante auch wenn manchmal die Technik, natürlich nicht meine, streikte.
Zum Glück ist das nicht bei dem völlig zu Unrecht gehypten Spiel Deutschland - Österreich geschehen, was im Kreise von 150 Kollegen so gut es eben ging "genossen" wurde. Natürlich oblag mir auch hier die Bereitstellung und Betreung des zum Genusse notwendigen Equipments ebenso wie der pflichtgemäße Genuß der zur ordungsgemäßen Durchführung notwenigen Menge Schärdinger Bieres. Eine Wiederholung der Schmach von Cordoba welche von vielen Anwesenden auf jeglicher Art von Bekleidungsstücken angemahnt wurde blieb bei diesem langweiligen Spiel natürlich erwartungsgemäß aus. Einige Runden später gewannen dann die ver*******, ver******, schw**** Spanier einigermassen verdient im Fiiiiiiiinaaaaaaaaaaaleeeeeee gegen eine Deutsche Mannschaft die maximal in 3 Spielen wirklich gut war und der zum Schluss auch noch das Glück ausging. Dann folgte die tiefe Sinnkrise, welche noch immer anhält und man fragt sich, was die EM, Österreich außer der Erkenntnis dass der ORF bei Gewitter die Übertragung einstellt gebracht hat, und was man jetzt am Abend statt Fußball schauen, machen soll. Was das ganze überhaupt soll, konnte ich auch den 2 japanischen Kolleginnen Yuriko und Noriko mit denen ich mal am Wochenende Wien bereist habe nicht recht erklären. Auf jeden Fall war es cool das alles irdenwie "soccer" war und die Stadt vor Fußball Fans und Idioten aus allen Nähten geplatzt ist.
Den Zitz als alten Neuwiener hätte ich mal zu seiner Meinung dazu gefragt, aber die Antwort fiel dann doch überraschend kurz bzw. ganz aus.
Der Frühstück- Mittagessen- und Abendbeilage der Koreaner muss ich nun doch noch einen eigenen Eintrag widmen. Es scheint nichts zu geben aus dem man nicht Kimchi machen könnte, und es gibt sicher hunderte verschiedene Sorten. Das fängt klassich an mit allen was Blätter hat, also jede Art von Salat, Spinat, Lauch, geht weiter zu allem was man in Würfel schneiden kann wie z.B. Rettich, Gurken, Kürbis, Zwiebel und hört selbst bei Fisch und Fleisch nicht auf. Die geschmackliche Vielfalt reicht dabei von sauscharf, krachsauer und knoblauchig bis eher mild und fast schon süßlich. Die Kosistenz liegt irgendwo zwischen fest (ähnlich wie rohes Sauerkraut) bis zu 3-4 kleinen Stückchen in einem viertel Liter Brühe.
Um es kurz zu machen: Alles ist Kimchi! Jeder Versuch, das mal eben fix selbst herzustellen muss leider scheitern, nicht weil die Zutaten schwierig zu bekommen wären, etwas Chinakohl, Zwiebel, Knoblauch, Chili und Fisch- oder Krabbensoße genügen fürs Erste, sondern weil es ähnlich wie Sauerkraut zuerst gären (fermentieren) muss. Das passierte früher in großen Tontöpfen, heute eher industriell und dauert zwischen einigen Monaten und wenigen Jahren. Wie lange es gärt, und welchen Temperaturen es dabei ausgesetzt ist, hat natürlich Einfluß auf die Qualität.
Der durchschnittliche Koreaner verdrückt davon gut 20kg im Jahr, und wie alles was irgendwie komisch schmeckt, ist es natürlich unglaublich gesund und hilft gegen praktisch jede Krankheit. Und weil das so gesund, solls einem das Kimchi essen nicht langweilig werden. Daher gibt es mindestens nochmal hunderte Arten es zu essen oder weiter zuzubereiten, sei es roh, gebraten, gebacken, gekocht, als Suppe, Soße, Salat, zum Fleisch, Fisch, Ei, und wer es mag sogar auf der Pizza.
Und weil dass alles so super ist, lacht der Koreaner, und wenn man dieses Lachen photographieren mag, dann sagt er nicht etwa "cheese" sondern gern auch mal:
natürlich habe ich heute nicht ca. 250 Höhenmeter zu Fuß überwunden, nur um Pissbecken zu photographieren. Die schöne Aussicht, auf eine sehr große und sehr interessante Stadt, die sich nördlich und südlich vom Han River ausbreitet, hab ich natürlich mehrfach abgelichtet und auf meinen Flickr Account hochgeladen. Den Schweiß und die Mühe, die das gekostete hat, dort hoch auf den Berg zu gelangen sieht man natürlich mal wieder nicht. Es kann als sicher gelten, dass die Stufen kein Ende nehmen wollten, besonders da ich davor schon buddhistische Tempel besichtigen und Souvenirs einkaufen war, und auch hinterher noch eine weitere Station geplant hatte, aber dazu vielleicht mehr im nächsten Eintrag.
Ist das eine gute Aussicht, zum pissen? Der Architekt des Seoul Tower war anscheinend dieser Meinung. Ich glaube, das ist möglicherweise das Pissoir mit der besten Aussicht weltweit. Und wer es genau wissen will kann ja mal auf http://www.urinal.net gehen oder hier her und sich schlau machen, und wenn ich nicht recht habe laß ich mich gern vom Gegenbeispiel überzeugen.
Saturday, May 31, 2008
The Germans are back,
Nein, diesmal Gott sei Dank nicht wie in Japan die Sachsen, sondern laut deren T-Shirts und Instrumentenkoffern offensichtlich die Mitglieder der Jungen Sinfonie Berlin. Dafür belagern die gleich in Sinfonieorchesterstärke (ja das sind verdammt viele) sämtliche Facilities und sorgen dafür, das z.B. beim Frühstück der Eindruck entsteht man sei in einer Berliner Mensa. Zu deutsch: lange Haare, unrasierte Gesichter und ökologisch mit Senflauge gebatikte Wickelröcke en masse, naja vielleicht nicht nur, aber schon manchmal.
ist das Koreanische Gegenstück zu Akihabara in Japan. Ok, es feht etwas das Flair der Maid Cafes, aber dafür gibt es vom neuesten Zeug bis zum 20 Jahre alten Schrott nichts was es nichts gibt, zumindest was Computer und Zubehör angeht. Das einzig Erschreckende was ich beim Besuch dort, heute feststellen musste ist, dass es fast nichts mehr an PC Zubehör gibt was ich noch nicht habe und sinnvollerweise brauchen könnte. Traurig oder??? Das heißt außerdem, dass ich mich kaum zusammenreissen musste, um nicht mehr zu kaufen, als was in meinen Koffer passt. Dabei gibt es vom Acer Notebook bis zum Zalman Kühler alles auch in bester Wochenmarktatmosphäre auf Wühltischen unter freiem Himmel und noch dazu spottbillig. Ein Paradies für PC Schrauber, da es wirklich alles aber auch alles einzeln gibt, und nicht etwa HAMA-like hübsch abgepackt und aufgehängt, sondern wirklich lose und wenn gewünscht 1000-fach aus alten schäbigen Pappkartons.
Und damit die Schoppinglaune nicht durch Hunger oder Durst nachlässt, gibts zwischen den Buden immerwieder Stände an denen lecker Fleischlutscher verkauft werden zusammen mit einem ziemlichen komischen Drink, der zuckersüß ist, und in dem Reiskörner schwimmen. Reispunsch: Vor Gebrauch schütteln! Dagegen ist sogar das völlig zu Recht oft gern verschmähte OB-Bier super.
reichen um Billard zu spielen. Zu deutsch mehr als 4 Kugeln (weiß, gelb und 2 mal rot) sind reine Verschwendung. Und dass ein Billardtisch Taschen braucht ist auch so ein Märchen. Und so einfach gehts: Alles klar oder? Natürlich nicht, verstanden hab ichs auch nicht ganz, aber...
Es spielen 2 Leute oder eben 2 Teams, einer mit dem gelben und einer mit dem weißen Ball. Wenn dieser beide Rote trifft gibts einen Punkt, wenn nicht gibts keinen und wenn sich Gelber und Weißer treffen, dann zieht man einen Punkt ab. Die Punkte werden auf einer Art russischer Rechenmaschine zusammengezählt, bis warum auch immer genug zusammen sind. Dabei läuft auch noch eine Uhr die irgendwas mit "Zeit" misst und das sieht dann so aus: Das ist ja alles noch ganz easy, bis dann wenn genug Punkte zusammen sind, und der letze Stoß ansteht. Dann muß irgendwie der Ball zuerst an die Bande dann an die eine Rote und dann an zwei andere Banden und dann an die zweite Rote bevor das Spiel gewonnen ist. Fragt mich nicht wie das gehen soll, zeigen konnte es mir keiner und erklären erst recht nicht. Vielleicht war auch das letzte Bier schlecht, oder der Shochu zu warm.
OK, OB würde ich mein Bier auch nicht nennen, das erklärt wohl warum es generell nicht so doll ist. Um die Schärfe vom Essen runterzuspülen reichts aber allemal.
Aber nochmal zurück zum Four Balls Billard. Auf youtube gibts von irgendwem auch ein kurzes Video dazu. Wer auf Wikipedia nachlesen will, kann dies gern tun, wer des Japanischen mächtig ist, kann dazu hier mehr erfahren bzw. sich auf Koreanisch hier einen dazu passenden Tisch bestellen.
Ich mach nichts von alledem, da ich das ja vor knapp 2 Stunden noch live probieren durfte. Statt dessen mach ich lieber für heute Feierabend.
bin ich heute Mittag Ortszeit angekommen. Wenn alles klappt bin ich 2 Wochen hier and fliege am Samstag 7.6.2008 wieder vom Incheon airport ab. Da ich nicht vorhabe rund um die Uhr zu arbeiten, werde ich hier in den nächsten Tagen auch einiges zu "Land und Leuten" aus meiner Sicht schreiben. Das Hotel ist jedenfalls super, und wenn ich morgen auch noch das Frühstück überlebe, braucht ihr euch um mich keine Sorgen zu machen. Wer gelernt hat das allgegenwärtige Kimchi trotz Knoblauch und Fischsoßengeschmack zu mögen wird sowieso kaum verhungern. Ich hab mir jedenfalls heute schon die Tagesdosis verabreicht, da es das sogar auf dem Lufthansa Flug zum Essen mit dazu gab. Was ich dabei noch feststellte ist, dass sich das Essen an Board von Flugzeugen zumindest in der Economy immer leichter mit Stäbchen als mit den stumpfen Gabeln und Messern isst. Als "nicht Asiate" bekommt man die zwar nur auf Nachfrage verbunden mit verwunderten Blicken aber was solls. Vielleicht sind ja "Essstäbchen" weil sie zu den wenigen total doof ausschauenden Worten mit 3 "S" hintereinander gehören aber auch deswegen nicht so gern gesehen.
Also: Chopsticks please!
Und hier für alle die es interessiert, hier meine intineraries:
OK das wird diesmal spezieller aber ich fang mal zum Erklären an. Zum Essen oder zum Bier gibts in Japan oft Edamame. Das sind mitsamt der Schale gekochte Soyabohnen, welche kalt und leicht gesalzen serviert werden. Zum Essen drückt man die Bohnen aus den Schoten in den Mund und wirft die leeren Schoten anschließend weg. Das ist ziemlich lässig, weil man zum einen was zu Essen hat, und zum anderen auch was zum Spielen in den Händen hält. Und da man immer was zum Spielen haben sollte, und dennoch ständiges Essen ungesund ist, gibts nun auch dies virtuell und damit vollkommen kalorienfrei.
Mugen Edamame∞(むげん)エダマメ heißt so viel wie "unendlich Soyabohnen" und ist ein neues Spielzeugsdings von Bandai. Nein, brauchen tut auch dieses Ding kein Mensch und Nutzen hat es erst recht keinen, außerdem kommt es sogar, wie ihr auf der Website seht, erst am 26. April in den Handel. Trotzdem werd ich mal überlegen, wer mal in den Tokyo Hands Store gehen und mir ein zwei dieser Dinger besorgen kann. Nachdem sowohl ich als auch Matt schon reichlich Puchi Puchi angeschafft und an die Kollegen verteilt haben, braucht es mal wieder was neues.
PS: Wer jetzt sagt, ich würde jeden aber auch jeden Blödsinn haben müssen, dem werd ich mal 1-2 Tage mein Puchi Puchi geben.
Die Bilder sind nun endlich online und zwar hier. Und hier gehts zu den Leuten die dies veranstalten.
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Thursday, April 03, 2008
Manche mögens heiß,
kann es schlecht sein, wenn Lebensmittel mit der Aufschrift "Death Pack" daherkommen?
Sollte es einen mißtrauisch stimmen wenn man beim Kauf eines Produktes einen "Waiver" (ich glaube das übersetzt man am besten mit "Verzichtserklärung") unterschreiben muss, der den Händler von Ansprüchen wegen erlittener Schäden freispricht?
Ich denke dass wird schon OK sein, und danke Ron für dieses Souvenir was er nach eigenen Angaben bei einem windigen Mexikaner irgendwo an der Ostküste aufgetrieben hat. Weiterhin lasse euch natürlich wissen, ob ich den Verzehr überlebt habe, und lade alle Interssierten zur Verkostung ein. Wer generell Interesse an scharfen Sachen hat, sollte unbedingt bei Pepperworld vorbeischauen und sich das notwendige Hintergrundwissen verschaffen. Wenn aber schon Tabasco für dich zu scharf ist, bist du für die Sachen hier unten einfach zu schwach.
nun endgültig, zu Land, zu Wasser und seit Sonntag auch in der Luft. Aber woher stammt der Ausdruck "Dann ist Polen offen!" und was war dessen ursprüngliche Bedeutung? So richtig scheint das niemand zu wissen. Entgegen anderslautender Redensarten, die mir selbst zuweilen unbegrenztes Wissen attestieren, weiß auch ich das nicht.
Monday, March 17, 2008
Irische Automobile?
Passend zum ausklingenden St. Patricks Day folgende Preisfrage:
Zu einem Auto welchen Typs gehört wohl das folgende Nummernschild?
[UPDATE 18.03.2008] Natürlich haben alle Kommentatoren recht und natürlich handelt es sich um einen genauer gesagt 2 DeLorean DMC-12 Ein ebenso schönes wie selten anzutreffendes Automobil.
Saturday, March 15, 2008
Happy St. Patrick's day.
Ich trink schon mal ein Guinnes drauf. Die Bilder, die ich heute von den Irren Iren gemacht hab, lad ich auch noch hoch.
Was braucht man um Netzwerkdosenaufzulegen? Nein keine Hilti wie im Block L, sondern: - geschickte Hände - spitze Fingernägel - scharfe Augen um die Farben zu unterscheiden
Wie kann man dies möglichst schwer machen? - Handschuhe tragen - Raum in einfarbigem Licht (gelb) beleuchten
Würde man das freiwillig machen? Natürlich nicht!
Im Reinraum sind dies aber die Bedingungen unter denen dort täglich gearbeitet wird. Ohne den Reinraumanzug (völlig zu Recht Bunny Suit genannt) darf man da gar nicht erst rein. Mit Handschuhen sind 1 mm dünne Kabel ziemlich schlecht zu manipulieren, wenn durch das gelbe Licht alle Kabel auch praktisch noch die gleiche Farbe haben, macht es das auch nicht leichter. Als wäre dies nich nicht genug, kommt dadurch, dass die einzelnen Paare noch wie Flachbandkabel zusammenhängen, noch zusätzlich Freude auf.
Und da ich nicht nur theoretisch sondern aus Erfahrung spreche, gibts hier das Bild dazu. Für die, die es interessiert: Das Licht ist darum gelb, damit photographische(ich liebe es Sachen mit ph statt f zu schreiben) Lacke welche eher im UV Bereich empfindlich sind, nicht reagieren. Und für die wenigen unter euch die sich mal mit der Pin Belegung von Ethernet Kablen beschäftigen müssen, hier die korrekte Belegung.
In Deutschland wird fast ausschließlich die Variante A verwendet, in den USA mal die eine mal die andere. Das ist bei Patchkabeln nicht schlimm, so lange man sich an beiden Enden für die gleiche Variante entscheiden kann. Bei fest installierten Netzwerkdosen, bei denen man das "andere Ende" gewöhnlich nicht sieht, ist das natürlich auch relevant und entsprechend verwirrender. Kombiniert man an einem Kabel ein Ende mit A-Belegung mit der B-Belegung am anderen, erhält man ein so genanntes Crossover Kabel. Und wie heißt ver***** noch mal dieses blöde Werkzeug was man zum Auflegen der Dosen braucht auf englisch??? OK, wieder was gelernt: Punch Down Tool
Monday, March 10, 2008
The Truck Driver,
Mein morgentlicher Weg zur Arbeit führt mich, mit dem von den Kollegen oft zu Unrecht verschmähten Nissan Hardbody Truck durch die 4 bis 8-spurigen Straße im Valley.
Dieses Gefährt läßt nahezu jeden Komfort vermissen, hat aber alles was hier wirklich zählt. Die Farbe ist weiß, wie bei 60% der Autos hier (irgendwie kein Wunder bei durchschnittlich 365,2425 Sonnentagen im Jahr), es hat eine digitale Klimaanlage AN (ahhh kühl) /AUS (puuuuh, schnell wieder AN) und fährt mit Regular (87 Oktan). Mehr als 91 Oktan gibts hier eh nicht. Das ist irgenwie bei uns gerade gut genug um nicht mehr als Waschbenzin, sondern schon als "Normal" durchzugehen. In Deutschland hat man scheinbar jedoch einen Weg gefunden, die Autos die hier mit 87-91 Oktan Spirit prima laufen, so zu modifizieren, dass sie zumindest Super oder besser gleich Super²-Super³ z.B bekannt als V-Power brauchen. Ein Schelm wer dabei denkt, dass dies nur zur Erzielung höherer Gewinne getan wird, stattdessen ein Hoch auf den deutschen Erfindergeist, der dies ermöglicht. Die wenigen unbelehrbaren, die meinen solch tolle Autos wie der von mir hoch geschätzte VW Derby laufen auch mit billergerem Zeug, werden schon durch die geplante Abschaffung des Normalbenzins diszipliniert werden. Ich weiß nicht wieviel dieses vehicle verbraucht, pardon, was es für "gas mileage" hat, müsste dazu eh erst die MPG in l/100km umrechnen was nicht ganz trivial ist. Der Normal kostet zur Zeit gut 3$ (natürlich per gallon) was sich so ungefähr auf gut 50 Euro Cent pro Liter umrechnet. Etwa 12 gallons passen in den Tank, was bedeutet, man ist mit unter 40$ ~ 27€ dabei. Das ist natürlich teuer, und deshalb jammert hier auch jeder über die Spritpreise. Nach dem Stadium des Jammerns kommt dann gewöhnlich die Überreaktion, und schon kurz danach steht statt des TRUCKS der Prius in der Garage. So viele wie hier hab ich von diesen Autos noch nirgens gesehen, aber wenn man fragt, fährt keiner einen.
Kosten tun Autos natürlich "praktisch" eh nix, einen VW kriegt man "praktisch schon für eine Unterschrift". Warum hab ich da bloß für meinen Passat die harten Euro bezahlt. Die folgende Werbung läuft z.Z. auf allen Kanälen.
So und nun schlussendlich der versprochene Blick durch meine dreckige Winschutzscheibe, um 8:00 Uhr morgens, zuerst Teil 1.
Was macht man am Sonntag Nachmittag? Am besten Sport. Nein, ich fang jetzt nicht selbst damit an, sondern schließe mich all denen an die lieber zuschauen.
Fußball gibts hier natürlich eher nicht, maximal noch Tischfußball der ironischerweise hier natürlich nicht Kicker heißt, sondern als foosball (gesprochen: Fußball) bekannt ist. Naja sollen es die Leute nennen wie sie wollen, vielleicht geben sie sich ja irgendwann mal die Fremdwörter gegenseitig zurück und ev. bleibt dann auch für die Österreicher was übrig, damit sie das kickern nicht weiterhin wuzln nennen müssen.
Die (American) Football Saison ist noch nicht so recht losgegangen. Auch beim Baseball findet gerade erst das Spring Training statt, weil woanders auch noch Schnee liegt bietet sich die Gegend hier mit heute gut 25°C dafür geradezu an. Das hat zur Folge, dass hier in Phoenix und Umgebung die Hotels ziemlich ausgebucht sind, und überall Leute in Baseball Verkleidung rumlaufen. Das ist natürlich noch gar nichts gegen den Trubel der wohl hier im Valley am 3. Februar zum Super Bowl 2008 war, was nach Schilderungen einiger Leute der absolute Ausnahmezustand gewesen sein muss.
Aber zurück zur Gegenwart. Wir habens uns letztendlich entschieden NBA Basketball anzuschauen, will heißen, das Spiel der Phoenix Suns gegen die San Antonio Spurs. Die Suns haben dann auch mit sehr guter De-Fence! De-Fence! De-Fence!verdient mit 94:87 gewonnen und damit eine Serie von Heimniederlagen unterbrochen, weshalb die ca. 15.000 Leute in der Halle in super Stimmung waren. Und das der Sport jung und alt zusammenbringt, sieht man daran, dass auch Leute wie Muhammad Ali (der von 2 anderen Leuten gestützt werden musste) oder der Präsidenschaftskandidat der Republikaner John McCain mit im Publikum waren.